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Ersten Tage und Eindrücke

soo..
ja der sebo schreibt jetzt auch mal so ein blog... oder er versucht es zumindest.
Voller Aufregung startete ich am 2. Januar gegen 7 Uhr morgens meine Reise ins ferne Australien. Nach 34 Stunden totlangweiligem Wartens auf Anschlußflüge, in irgendwelchen weit entfernten Flughäfen ( wobei der von Dubai wirklich schön und riesig ist), und natürlich ewigen Stunden des eigentlichen Fliegens kam ich endlich putzmunter aber hundemüde (hatte während der Reise nur 1-2 Stunden geschlafen) in Australien an. Erster Gedanke: Na so warm ists hier ja jetzt auch nicht, bei gefühlten 11 Grad aber immerin eine gute Steigerung zu Deutschland. Am Flughafen schnell, nachdem ich erst noch nach Hause telefonieren musste wegen meinem Kreditkarten Code, noch Geld abgehoben ab ins Taxi und ab in den Stadtteil Preston in Melbourne, wo sich mein von Deutschland gebuchtes Hotel befand, welcher allerdings wie ich direkt von der netten Dame am Zoll erfahren musste ( welche mich fragte was zur Hölle ich denn DA machen wolle) doch seeehr ab vom Schuss war


Angekommen hatte ich erstmal keine Reservierung weil ich dummerweise einen Tag zu spät ankam, da ich mich bei der Buchung mit der Zeitverschiebung wohl um einige Stunden vertan hatte ^^. Zum Glück jedoch kein arges Problem, denn ich bekam einfach eine neue Buchung zahlte 15$ WLAN Gebühren (meiner Meinung nach lächerlich hoch) und war endlich in einem zumutbaren Bettchen angekommen. Doch schlafen war nicht drin, ich hatte ja in meinem Kopf noch 18 Uhr abends und nicht 3 Uhr am morgen. s verbrachte ich noch ein paar Stündchen in Skype bis ich endlich in meinen wohl verdienten Schönheitsschlaf fiel der bis 5 Uhr am Abend andauerte. Aufwachen, Duschen, Feueralarm. Komplett nass und mit zusammen gewürfelten Klamotten, welche ich in einem Akt des unordnungs machens aus meinem Rucksack gewühlt hatte, lief ich mit den anderen teils panischen Hotelgästen die Treppen hinunter RIchtung Ausgang, nur um an der Rezeption gesagt zu bekommen, dass es sich um einen Fehlalarm handle und nur der Küche etwas angebrannt sei. Ja und doch die 200 Feuerwehrmänner mit ihren EInsatzwägen und der beissende, rauchige Gestank der wohl aus der Küche kam machten einen etwas anderen Eindruck, aber in gutem Vertrauen an den netten indischen Herrn an der Rezeption der mir doch so nett eine neue Buchung gab und mir auch später noch aus der Klemme helfen sollte, ging ich zurck auf mein Zimmer.

Der argwönischen und missgünstigen Aussage der Zöllnerin zum trotz ging ich los um mir ein kleines Bild meiner Umgebung zu machen und mir meine ersten Australien Einflüße einzufangen. Es war eigentlich so ziemlich genauso wie ich mir Australien bzw Amerika vorgestellt hatte. Süße kleine Häusschen aus Holzplanken gebaut mit ihren netten, kleinen, umzäunten Vorgärten, viel bling bling und fettiges Essen. So dinierte ich bei einem Fastfood Restaurant namens Red Rooster (Burger 2 Chicken Sticks Pommes und ne Cola für nur 10$), einer Mc Donalds ähnlichen Fastfood Kette. Ansonsten gab es ausser einer ewig langen "EInkaufssraße" , welche hauptsächlich aus eng aneinander gereiten Frisören, Waschsaloons, seltsamen Cafes, und einem ALDI ( Jawohl !) bestand und einer recht schönen, aus diesen kleinen, rot-braunen, viereckigen Steinen, erbauten Kirche nich viel zu sehen. Ab ins Hotel schlafen. Klappte wieder nicht, und so war ich bis 3 Uhr in der Nacht wach, während ich passiver Mariuhana Konsument eines neben an im Zimmer beherbergten Gastes, welcher eben jenes Kraut zur Genüge konsumierte, und meinen eigenen Fernseher gar nicht anmachen zu brauchte da der eben erwähnte Gast so freundlich war, noch zuzüglich zu seiner rauchenden Aktivitäten den Fernseher auf Ultra Lautstärke zu schalten. Irgendwann gegen 12 Uhr nachts ging ich raus um ein bisschen Luft zu schnappen und vergas natürlich prompt meine Zimmerkarte. Zum Glück konnte mir wie bereits erwähnt der nette Herr an der Rezeption helfen, welcher jedocht in schallendes Gelächter ausbrauch als er mein Zimmer aufschloß und die durch den Feueralarm bedingte unordnun sah.Um 3 endlich glücklich und zufrieden eingeschlafen wachte ich 2 Stunden später um 5 wieder auf... jaja so scheint das zu sein mit diesem Jetlag. Australien Führer gelesen, ein Hostel in der Innenstadt von Melbourne übers Internet gebucht, geduscht Sachen gepackt, ausgecheckt und ab ging der Marsch zum nächsten Bahnhof , mit einem kurzen Abstecher auf ein Frühstück zum guten alten Red Rooster, auf welchem ich das erste mal meinen Rucksack weiter als 10 Meter tragen musste und merkte das er erstens: niemals nur 15kg wiegt und 2. es unglaublich nervig ist den ganzen scheiss mit sich ruzuschleppen

Am Bahnhof angekommen erst einmal totales Unverständniss, denn man braucht hier in Melbourne eine MYKI- Card um Bahn fahren zu können, welche man vor betreten des Startbahnhofs und beim Verlassen des Zielbahnhofs an ein Gerät hält welches einem dann den Fahrpreis abzieht. Recht schlaues System meiner Meinung nach. Auf der 30 minütigen Fahrt in die Innenstadt Melbournes, die selben bestehenden Eindrücke noch vertieft in Hinsicht auf die netten kleinen Vororts Häuschen. Angekommen an der Findle Street Station waren es nur 3 Minuten zu Fuß zu meinem gebuchten Hostel, welches klein eng stinkend und überfüllt ist. Aber alles noch in einem akzeptablen Rahmen und laut einiger Bewertungen wohl eines sehr akzeptablen Rahmens in Hinsicht auf viele andere "billige" Hostels. Eingecheckt, in den 9. (obersten) Stock geschickt in ein 3 Bett Zimmer, welches noch unbewohnt war. Kurz ausgeruht denn ich bin dank den 2 Stunden schlaf tot müde, wollte ich aber unbedingt was sehen von der Stadt und ab gings nach draussen auf die Bourke Street, eine schöne belebte Shopping Street mit vielen Straßenkünstlern, netter Deko und vielen internessanten Dingen. Dann bog ich ab RIchtung China Town ( ich hoffe ich bin noch hier wenn die Chinesen ihr Neujahrsfest feiern, da das hier dann recht gut abgehen soll) und mit einer Schleife an ein paar riesigen Bürogebäuden wieder zurück zum Hostel. Orientierung ist recht simpel da die Innenstadt in Blocks wie ein Schachbrett unterteilt ist und man sich so recht easy orientieren kann.

Im Hostel hab ich mir noch mal eine Nacht hinzugebucht, und es kann auch gut sein dass es noch 1-2 mehr werden, denn morgen früh gibt es eine kostenlose Stadtführung durch Melborune von einem Guide meines Hostels. Wieder in einer starre der Müdigkeit verfallen (ich darf nicht schlafen vor 20 Uhr sonst wird da nie was mit der Zeitzonen angewöhnung) packte in nun "meinen" Foto und wollte mich in die andere Richtung zum sehr schönen Federation Square und dem Melbourne Park aufmachen und ganz Touri like ein paar schöne BIlder schießen. Auf halbem Weg jedoch kam ein heftiger Regenschauer und scheuchte mich zurück ins Hostel wo ich an der Rezeption meinen beiden neuen englischen ZImmermmitgliedern begegnete und sie zu unserem Zimmer brachte. Scheinen 2 nette Kerle etwa in meinem Alter zu sein. Jetzt sitz ich grade auf meinem seeeeeehr "gemütlichen" (naja es geht eigentlich) klapprigen Etagen Bett und warte bis das schlechte Wetter vorbei ist und ich nochmal losziehen kann oder es endlich 20 Uhr wird und ich endlich schlafen kann. Für morgen ist eben jener Rundgang durch Melbourne geplant und je nach Lust, Zeit und Laune noch ein Besuch im Melbourne Aquarium, dem Old Melborune Gaol oder eines anderen sehenwerten Ziels.
Bis dann die Tage ich mal wieder Lust habe oder Langeweile hier weiter zu schreiben und
liebe Grüße an diejenigen die sich bis hier durch gekämpft haben
Sebo
P.s.: Melbourne ist eine faszinierende und schöne Stadt und ich hoffe ich werde hier noch viele gute Stunden erleben und warm bzw heiss war es heute auch endlich mal
5.1.14 10:09
 


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